VSA | Entwicklung des Sponsorings
Sponsoring hat sich mit der Zeit enorm weiterentwickelt und ist heute fester Bestandteil im modernen Kommunikations- und Marketingmix von Unternehmen weltweit.
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Entwicklung des Sponsorings

Das Sportsponsoring bildet heute einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor und generiert in Deutschland jährlich ein Geschäftsvolumen von mehr als 3 Milliarden Euro – Tendenz steigend. Neben den großen Unternehmen sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen wichtige Träger der Sponsoringgesamtausgaben. Sie stellen ca. 50 Prozent des Sponsoringvolumens bereit. Die Branche ist seit Jahren im Aufschwung und heute fester Bestandteil im modernen Kommunikations- und Marketingmix der Unternehmen weltweit.

 

Der digitale Wandel ist dabei Herausforderung und Chance zugleich. Die veränderten Nutzungsgewohnheiten der Sportfans verlangen nach innovativen, digitalen Konzepten – eröffnen Rechtehaltern und Sponsoren aber auch neue, effiziente Kanäle für die direkte Interaktion und den direkten Dialog mit den Fans. Die VSA hat sich zum Ziel gesetzt, Trends im Sportmarketing frühzeitig zu identifizieren und für die verschiedenenen Sponsoringtreibenden zugänglich zu machen.

Milestones des Sportsponsorings

Entwicklung des Sponsorings - Fenway Park

1912

NAMENSRECHTE

Mit dem Fenway Park, der Heimspielstätte des US-amerikanischen Major League-Baseball-Teams Boston Red Sox, wurde erstmals 1912 eine Sportstätte nach einem Unternehmen benannt. Bis heute prägen, wie in keinem anderen Land der Welt, kommerzielle Namensgeber die Sportstättenlandschaft der USA.

Entwicklung des Sponsorings - Wrightley Fields

1926

NAMENSRECHTE

NAMENSRECHTE: Auch die zweitälteste Spielstätte der MLB wurde 1926 nach der damaligen Besitzerfamilie Wrigley benannt. Bis zum heutigen Tage trägt die mehrmals renovierte Heimstätte der Chicago Cubs, das Wrigley Field, den Namen des amerikanischen Kaugummiherstellers.

Entwicklung des Sponsorings - Penarol

1950er

TRIKOTSPONSORING

Lange bevor Eintracht Braunschweig mit dem Konterfei des Kräuterlikörherstellers Jägermeister auflief, kämpften die Fußballer des uruguayischen Spitzenclubs Peñarol bereits in den 50er Jahren mit Werbung auf der Trikotbrust um Punkte.

Entwicklung des Sponsorings - Worms

1967

TRIKOTSPONSORING

Bereits sechs Jahre bevor Eintracht Braunschweig das Trikotsponsoring salonfähig machte, liefen bereits die Spieler von Wormatia Worms mit dem Werbeschriftzug des US-amerikanischen Baumaschinenherstellers Caterpillar auf. Der 20.08.1967 gilt daher als Geburtsstunde des Trikotsponsorings in Deutschland. Nach nur wenigen Spieltagen verbot der DFB die „Firmenreklame auf der Spielkleidung“.

Entwicklung des Sponsorings - Phillips Halle

1971

NAMENSRECHTE

Bereits Jahrzehnte vor dem großen Boom des Sportstättensponsorings in Deutschland wurden Sport- und Eventstätten vereinzelt nach Unternehmen benannt. Beispielsweise sicherte sich der Elektronikkonzern Philips 1971 für 40 Jahre die Namensrechte an der heutigen Mitsubishi Electric HALLE (damals Philipshalle), die im Herzen Düsseldorfs bis heute eine bedeutende Eventstätte für Konzerte und Shows darstellt.

Entwicklung des Sponsorings - Braunschweig

1973

TRIKOTSPONSORING

Am 24. März 1973, beim Spiel Eintracht Braunschweig gegen den FC Schalke 04, kam es nun auch in der 1. Bundesliga zu einer Revolution, die den Fußball für immer veränderte: Auf der Brust der „Löwen“ prangte erstmals offiziell das Unternehmenslogo von Jägermeister.

Entwicklung des Sponsorings - Werbung Fußball England

1976

TRIKOTSPONSORING

Rund drei Jahre nach der Bundesliga, am 24.01.1976, war Bath City der erste britische Club, der mit Kettering Tyres auf der Brust auflief und die kommerzielle Vermarktung der Trikotflächen auch auf der Insel zur möglichen Einnahmequelle für Vereine machte. Anfang der 80er Jahre spielten nahezu alle britischen Spitzenklubs, wie Arsenal FC (JVC), Liverpool FC (Hitachi), Manchester United FC (Sharp), Nottingham Forest FC (Panasonic), mit den Schriftzügen namhafter Elektronikunternehmen auf der Brust.

Entwicklung des Sponsorings - Jordan

1984

TESTIMONIALWERBUNG

Die im Jahr 1984 geschlossene Partnerschaft zwischen Michael Jordan und Nike für anfangs rund 500.000 $ pro Jahr läutete eine neue Ära der Testimonialwerbung ein. Die eigenen Kollektionen und der kometenhafte Aufstieg machten „Air“ Jordan zum ersten Sportler, der zu einer globalen Marke wurde.

Entwicklung des Sponsorings - Cam Carpets

1999

CAM CARPETS

GetUps bzw. CamCarpets erhielten in der Saison 1998/99 Einzug in der Bundesliga. Der flachliegende Teppich, der erst aus der Kameraperspektive als vermeintlich aufrechtstehende Bande wahrgenommen wird, ist bis heute nicht mehr aus den Stadien und Arenen wegzudenken.

Entwicklung des Sponsorings - AOL Arena

2001

NAMENSRECHTE

Als richtungsweisend für die deutsche Sponsoringlandschaft gilt heute der 2001 geschlossene Vertrag zwischen dem Internetanbieter AOL und dem Hamburger SV, bevor in den Folgejahren zahlreiche weitere Sport- und Eventstätten nach Unternehmen benannt wurden.

Entwicklung des Sponsorings - LED Bande

2008

LED-BANDEN

Mit Beginn der Rückrunde der Saison 2007/08 genehmigte die Deutsche Fußball Liga (DFL) eine Testphase für den Einsatz digitaler Werbebanden. Als letzter Verein stellte Borussia Mönchengladbach mit Beginn der Saison 2016/17 sein System von statischen Banden auf LED-Banden um. Auch andere deutsche Profiligen setzen mittlerweile mehrheitlich auf digitale Banden. Beispielsweise wurde in der BBL zu Beginn der Saison 2013/14 der Einsatz digitaler Banden verpflichtend für alle Clubs eingeführt. Die Mitte der 90er Jahre eingeführten Drehbanden werden heutzutage nur noch vereinzelt eingesetzt. Aktuell steht bereits die nächste Evolutionsstufe unmittelbar in den Startlöchern. Die virtuelle Bandenwerbung, die Überblendung von Werbeflächen, wird nach ersten erfolgreichen Tests das Sponsoring erneut revolutionieren.

Entwicklung des Sponsorings - Bayern 10 Millionen likes

2013

DIGITALISIERUNG IM SPORT

„Mia san 10 Millionen“ – Als erster deutscher Club knackt der FC Bayern München im November 2013 die Marke von zehn Millionen Facebook-Freunden. Die digitale Interaktion zwischen Sportplattformen und ihren Fans über soziale Netzwerke wird zu einem der spannendsten und innovativsten Tools für Sponsoren. 2017 erreicht der FC Bayern bereits weit über 40 Millionen Fans in aller Welt über Facebook.

Entwicklung des Sponsorings - Ärmelwerbung

2017

ÄRMELSPONSORING

Seit der Saison 2017/18 können die Bundesliga-Clubs ihren linken Trikotärmel erstmals eigenverantwortlich vermarkten. Mit Beginn der Rückrunde 2012/13 hatte das Logo des Logistik-Unternehmen Hermes, Premium-Partner der Fußball-Bundesliga, die Ärmel sämtlicher Bundesligisten geziert. Von 2006/07 bis 2008/09 trat bereits die Deutsche Telekom als Premium-Partner und Ärmelsponsor der Bundesligisten in Erscheinung.

Sportinteressierte sind Technik-Fans und verfolgen Neuentwicklungen intensiv

Trends im Sportsponsoring

Social Media werden bedeutender und ist mittlerweile ein selbstverständlicher Bestandteil integrierter Sponsoringmaßnahmen.

Das Sponsoring muss im digitalen Zeitalter künftig neue, innovative Wege gehen, um die junge, marketingrelevante Zielgruppe zu erreichen.

Die Aktivierung von Sponsorings wird immer wichtiger. Ein Sponsoringrecht alleine reicht nicht mehr, um die Marke wirksam zu kommunizieren.

Starke Sportmarken werden aus Sicht der Sponsoren an Bedeutung gewinnen. Je stärker und emotionaler die Sportmarke ist, desto interessanter ist sie für Sponsoren und Partner.

Die Veränderungen im Mediennutzungsverhalten speziell durch das Internet und die Verbreitung mobiler Endgeräte werden Sponsoring noch attraktiver machen.

Quelle: Nielsen Sports, Sponsor-Trend 2018

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