04 März Neue Studie belegt: Sponsoring ist eine unverzichtbare Einnahmequelle für Deutschlands Breitensportvereine
Berlin, 05. März 2026 – Neue Studie belegt: Sponsoring ist eine unverzichtbare
Einnahmequelle für Deutschlands Breitensportvereine
Sponsoring ist für den organisierten Sport in Deutschland unverzichtbar – auch für die
breite Vereinsbasis. Das zeigt ein neues Positionspapier der Vereinigung
Sportsponsoring-Anbieter (VSA) mit Studienergebnissen der Deutschen
Sporthochschule Köln. Die Fakten zeigen eindeutig: Sponsoring ist keine Kür für den
Profisport, sondern die Lebensader der breiten Sportvereinsbasis in Deutschland.
Laut der Studie erhalten 60 Prozent aller Sportvereine in Deutschland Sponsoring –
sowohl in finanzieller Form als auch durch Sachleistungen wie Trikots, Ausrüstung
oder Unterstützung bei Veranstaltungen. Im Durchschnitt profitieren die Vereine von
rund 8.400 Euro pro Jahr, bei gesponserten Vereinen sogar von bis zu 15.000 Euro an
Sponsoringmitteln. Damit macht Sponsoring bei vielen Vereinen über 30 Prozent des
Gesamtbudgets aus und sichert Trainingsangebote, Talentförderung und
Nachwuchsarbeit sowie Gesundheitsförderung, soziale Integration und Gemeinschaft.
Dazu VSA-Präsident, Michael Meeske:
„Vom Nachwuchs- bis zum Spitzensport, vom Ascheplatz bis zum Stadion, vom Breiten-
bis zum Profisport: Sponsoring ist das Rückgrat der deutschen Sportlandschaft. Ohne
dieses Engagement müssten unzählige Vereine ihre Türen schließen oder
Mitgliedsbeiträge erhöhen. Was häufig als Werbung wahrgenommen wird, ist in
Wahrheit gelebte gesellschaftliche Verantwortung für den Erhalt des organisierten
Sports in Deutschland.“
Sponsoring im Breitensport als gesellschaftlicher Kitt
Breitensportvereine leisten einen wesentlichen Beitrag für Gesundheit, Integration und
gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ohne Sponsoring wären diese Strukturen massiv
gefährdet. Somit wirkt Sponsoring weit über den Sport hinaus: Es fördert Kinder- und
Jugendsport, ermöglicht soziale Teilhabe unabhängig von Einkommen oder Herkunft
und stärkt lokale Gemeinschaften.
Politik gefordert:Rahmenbedingungen sichern, Gestaltungsspielräume schaffen
„Die VSA plädiert für verlässliche gesetzliche und steuerliche Rahmenbedingungen, die
Sponsoring langfristig ermöglichen und fördern. Ziel muss sein, die Partnerschaft
zwischen Sport und Wirtschaft als Kraftquelle für Teilhabe, Vielfalt und Zusammenhalt
langfristig zu sichern. Angesichts der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung von
Sportsponsoring für den deutschen Sport und einer klaren Wachstumstendenz ist es
jetzt entscheidend, die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen, um diesen Trend zu
stützen“, so VSA-Geschäftsführerin Inka Müller-Schmäh.
Das vollständige Positionspapier „Ohne Sponsoring kein Sport – Bedeutung des
Sportsponsorings für die breite Basis der Sportvereine in Deutschland“ ist dieser E-
Mail beigefügt und kann auf der Website der VSA heruntergeladen werden.
Über die VSA:
Die Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter e.V. (VSA) ist die Interessenvertretung der
Sportrechteinhaber in Deutschland. Der Schulterschluss von Breiten- bis Profisport
über Verbände, Profiligen und Vermarktungsagenturen in der VSA bündelt
Kompetenzen des organisierten Sports, um das Sportsponsoring als notwendige
Finanzierungsgrundlage unseres Sportsystems abzusichern und so auch der
wachsenden Bedeutung des Sports in unserer Gesellschaft gerecht zu werden. Die
VSA setzt sich für die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen des
Sportsponsorings und eine zukunftsfähige Gestaltung dieses partnerschaftlichen
Förder- und Kommunikationsinstruments ein.
Pressekontakt:
Valentin Soldner, Referent Public Affairs
kommunikation@vsa-ev.de
+49 170 3307092