Rückblick: VSA FORUM ENGAGEMENT

Wie können Sportorganisationen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen? Können neue Technologien neue Erlebniswelten für den Fan schaffen? Welchen Videocontent wollen Fans wirklich sehen? Diese und weitere Fragen diskutierten die Teilnehmer aus Agenturen, Ligen, Vereinen und Verbänden auf dem VSA Forum „Engagement“ am 26. November in der Frankfurter Commerzbank Arena. 18 Referent*Innen gaben umfangreiche spannende Einblicke zu den Themenblöcken Verantwortung, Fanzentrierung und Distribution.

Wie der Sport gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, veranschaulichten die Referenten des ersten Themenblocks. Der DLV und Plan International Deutschland machen zum Beispiel gemeinsam auf die Bedürfnisse von Kindern und Familien in Entwicklungsländern aufmerksam. Infront Germany und die internationalen Kinderhilfsorganisation Right To Play helfen Kindern weltweit durch die Kraft von Spiel und Sport  soziale, wirtschaftliche und geschlechterspezifische Hürden zu überwinden. Ein weiteres Beispiel für sportliches Engagement liefert die gemeinsame Initiative des Fussball-Vereins FC St. Pauli mit der Eismarke Ben & Jerry’s. Durch den Verkauf der limitierten Eissorte „Melting Pott“ werden Initiativen unterstützt, die sich täglich für Solidarität, Gleichstellung und Vielfalt einsetzen.

In dem Themenblock Fanzentrierung wurde besonders deutlich, wie durch Technologie neue Erlebniswelten für Fans und Medien geschaffen werden. Die Partnerschaft zwischen der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga und KINEXON Sports & Media GmbH ermöglicht die Erfassung der Leistungsdaten der Handballprofis und des Spielballs in Echtzeit. Diese Daten werden dann per Funk automatisiert aus dem Wettkampf- oder Trainingsspiel heraus verfügbar gemacht. Seit Sommer 2019 werden auch die automatisierten Spielberichte des DFBs veröffentlicht: Auf der Amateurfußballplattform FUSSBALL.DE zu den Ligaspielen im Männer-, Frauen- und älteren Jugendbereich – bundesweit bis in die untersten Spielklassen. Der Erfolg solcher Technologien hängt jedoch auch von den Erwartungen und Bedürfnissen der Fans ab. Für die Optimierung des Sporterlebnisses ist es notwendig seine Fans gut zu kennen, erklärte Matthias Doherr von Lagardère Sports.

In dem letzten Themenblock drehte sich dann alles um Distribution. Zu Beginn präsentierte der VfB Stuttgart das gemeinsam mit Jako und den Fantastischen 4 konzipierte Trikot. Das zentrale Element des Trikots ist das Jahr 1989, Gründungsjahr von JAKO und den Fantastischen 4, sowie das Jahr in dem der VfB Stuttgart das legendäre UEFA Cup Finale gegen den SSC Neapel erreichte. Weiter ging es unter anderem mit der Vorstellung der verschiedenen Aktivitäten der Road to Tokio. Dabei haben sich der DOSB, der DBS und ihre Vermarktungsagentur DSM zum Ziel gemacht gemeinsam mit Ihren Wirtschaftspartnern die Faszination der Spiele bereits jetzt greifbar zu machen und die Geschichten der Athlet*innen zu erzählen an 365 Tage im Jahr. Abschließend hieß es: „Alles, bloß nicht nett!“, denn starke Emotionen sind für guten Videocontent unerlässlich, wie Lukas Klumpe, Geschäftsführer von Athletia Sports, in seinem Vortrag „Bitte dran bleiben! 10 Tipps für Videocontent, den Fans wirklich sehen wollen“ sehr unterhaltsam präsentierte.



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